Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Goldenes Rössl

Noch heute ist vielen Waldlern das "Goldene Rössl" ein Begriff. Der Christbaum als weihnachtlicher Mittelpunkt wurde hier erst spät bekannt. Am hl. Abend stellte man ein wächsernes Christkindl in einem Krippenkastl (siehe auch "Fatschenkindl") oder in einer Wiege im Herrgottswinkel auf. Kerzen oder Wachsstöckl spendeten sparsames Licht. Die Kinder stellten zuvor schon Körbe (meist waren es die Brotkörbe, in denen sonst der Brotteig ruhte) auf. Wenn dann die Kerzen vor dem Christkindl brannten, war das das Zeichen, daß das "Goldene Rößl" dagewesen war und "eingelegt" hatte. Die Backkörbe waren nun gefüllt mit Äpfeln, Nüssen, Weihnachtsgebäck, Zuckerwerk und Kletzen.
Wr es ein gutes Jahr, lagen wohl noch Strümpfe oder eine neue Schürze daneben.
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