Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Pfahl

Der Name dürfte auf das lateinische Wort "pallidus" = bleich, fahl zurückgehen und im alltäglichen Sprachgebrauch seinen heutigen Namen erhalten haben.
Der Pfahl ist eine Gesteinsader, die in fast schnurgerader Richtung längs durch den Bayerischen Wald verläuft. Die geologische Rarität ist ein einzigartiges Naturdenkmal. Als "Weiße Mauer" zeigt es bei der Burg Weißenstein mit 758 m seine höchste Erhebung. Der Volksmund betrachtete den 20 - 30 m breiten, mauerartig verlaufenden Quarzrücken als Teufelswerk und nannte ihn schlichtweg "Teufelsmauer".
Die reizvolle, oft wild zerklüftete Felsenlandschaft des Pfahl, die besonders eindrucksvoll nahe der B 85 bei Moosbach, Viechtach und Weißenstein aus dem Boden ragt, ist durch den gut begehbaren "Pfahlwanderweg" erschlossen. Der Abbau wurde zugunsten eines Naturschutzgebietes eingestellt. Bei Viechtach ist der Wanderweg mit entsprechenden Informationen und Schaustücken zum ehemaligen Abbau ausgestattet.
Dem Galsgrundstoff Quarz folgt auch eine der schönsten Wanderstrecken im Waldland: Der Pfahlwanderweg nimmt folgende Route: Schloß Thierlstein - Chmer Pfahl - Riedinger Pfahl - Teufelsmauer - Brunninger Pfahl - Radlinger Pfahl - Ellersdorf - Bierwinkel - Riedwies - ltrandsberg - Moosbacher Pfahl - Prackenbach - Viechtach - Schlatzendorf - Frankenried - Linden - Patersdorf - March - Frauenmühle - Sumpering - Thurndorf - Burg Weißenstein. Der südliche Teil bis hinunter nach Passau verläuft identisch mit dem "Pandurensteig". Im letzten Teil ist dieser durchgehende Wanderweg noch einmal etwas ganz Besonderes: Als "Ilztalweg" folgt er dem letzten ostbayerischen Wildwasser, das zum "Fluß des Jahres 2002/2003" gekürt wurde.
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