Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Teifimüllner

Wenn es nachts einmal recht zugeht, hört man manchmal noch den Spruch "Heut´Nacht hat der Teifimüllner wieder gemahlen ..."
Diese Redewendung geht auf eine Sage zurück, die auf der Zeller Höhe, in der Nähe des Bergbauerhofes Friedenstadl ihren Ursprung hat. Dort steht der "Teufelsstein".
Der Sage nach hütete ein junges Mädchen auf einer Waldwiese seine Herde. Als es nicht heimkam, suchte man wohl lange nach dem Mädchen, es blieb aber verschwunden. An der jäh aufragenden Felswand in der Nähe des Weideplatzes entdeckte man aber seltsame Spuren, als ob Kleiderfalten eingedrückt wären. Rasch verbreitete sich die Kunde, der "Teifimüllner" habe das Mädchen geholt und dort erdrückt. Daß es an dieser Stelle unheimlich war, wußte man ja schon längst, denn nachts war dort manchmal ein Tosen und Rumoren zu hören, dessen Ursprung nicht zu erklären war. Die Leute raunten sich dann zu: "Da hat der Teifimüllner wieder gemahlen ..."
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