Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Schachten

Schachten sind einsame, weitab und hoch gelegene ehemalige Viehweiden. Bis 1962 wurden die Schachten beweidet. Tiere, die eine ganze Weidesaison - meist von Georgi (23.04.) bis Martini (11.11.) - auf den Schachten lebten und dort Wind und Wetter ausgesetzt waren, galten als besonders kräftig und widerstandsfähig. Auf den Viehmärkten waren solche Tiere gesucht, sie stellten für den Besitzer eine gute Einnahmequelle dar.
Schachten werden oft als "Almen des Bayerischen Waldes" bezeichnet. Das ist allerdings nicht korrekt, denn wesentliches Kennzeichen einer Alm ist die Milchwirtschaft und ggf. die Erzeugung von Milchprodukten. Auf die Schachten wurden aber nie Milchkühe getrieben. Sie war ausschließlich Jungrindern und Stieren den Sommer über ständiger Aufenthaltsort.

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