Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Fejdg´schwor´ner

Von der Gemeinde ernannt, übernimmt der Feldgeschworene mit einem feierlichen Schwur sein Amt. Damit verpflichtet er sich, dieses Amt auf Lebenszeit gewissenhaft und unparteiisch auszuüben. Die Aufgaben eines Feldgeschworenen bestehen darin, über die Grundstücksgrenzen zu wachen und dadurch den gemeindlichen Rechtsfrieden in Grundstücksangelegenheiten zu wahren. In enger Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt kontrolliert er zwei Mal pro Jahr den richtigen Sitz der Grenzsteine, sucht und ergänzt sie, wenn sie z.B. durch Straßenbauarbeiten u.a. nicht mehr an ihrem Platz sind.
In früheren Zeiten war das "Grenzstein-Verpflanzen" häufig. Es war zeitweise so gängig wie das Wildern.
In alten Sagen und Legenden begegnen wir vielen Grenzverletzern, die nach ihrem Ableben keine Ruhe fanden und als Irrlicht oder anderes Zauberwesen um die Stelle der Freveltat herumgeistern mußten.
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