Bayerischer Wald - Bayerisches Wörterbuch
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Wolframslinde

Die wohl älteste und stärkste Linde Deutschlands steht bei Kötzting im Bayerischen Wald. Das Alter des Baumdenkmals wird auf ein gutes Jahrtausend geschätzt. Ihren Namen verdankt die Linde der Tatsache, daß der mittelalterliche Minnesänger Wolfram von Eschenbach, der sich um 1200 auf der nahen Burg Haidstein aufhielt, unter dem damals schon mächtigen Laubwerk wohl so manches Verslein verfaßte.
Man dichtet dem Baumgiganten an, daß in der Stammhöhle einmal Schuster und ein Weber ihre Werkstatt betrieben. Protokolliert aus der Mitte des 19. Jh. ist die Nutzung des Hohlraumes im Stamm als Kapelle.
Heute wird der Riese aus alten Zeiten mit Klammern gestützt, seine Wunden sind imprägniert und die Dorfbewohner von Ried ersparen "ihrem" Baum durch Umzäunung das häufige Betreten durch zahlreiche staunende Besucher. Und Jahr für Jahr grünt sie wieder, die Wolframslinde, sehr zur Freude auch der Kötztinger, denn die Stadt kümmert sich um Schutz und Erhalt des Naturdenkmals.
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