Bayerischer Wald - Wildbach
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Pfahlwanderweg

Länge:

40-60 km

Markierung:

Grünes Dreieck

Der Pfahl, eine geologische Rarität, ist eine riffartige Quarzgesteinsader, die den Bayerischen Wald auf einer Länge von rund 150 km fast schnurgerade durchzieht. Meist unterirdisch verlaufend, tritt er an einigen Stellen aber sehr markant und dominierend an die Oberfläche.

Der Weg ist malerisch-idyllisch, meist bequem, so daß auch ungeübte Wanderer hier nicht überfordert sind. Klettereien am Großen oder Kleinen Pfahl sind aus Naturschutzgründen nicht mehr gestattet.

Der Pfahlwanderweg führt von Thierlstein (Opf.) bis Regen, wobei besonders lohnenswert die Strecke Altrandsberg-Regen gilt. Der Pfahlwanderweg ist auf weiten Strecken identisch mit dem Pandurensteig (Markierung: Schwarzes Schwert auf rotem Grund), der wiederum im letzten Abschnitt  mit dem Ilztal-Wanderweg kongruent ist.

Der Verlauf des Pfahlwanderweges im Gebiet der Oberpfalz ist ca. 20 km lang (Main-Donau-Weg), die Strecke Altrandsberg-Regen, die hier vorgestellt wird, weist eine Länge von ca. 40 km auf. Der Höhenunterschied von etwa 500 m verteilt sich auf mehrere Anstiege.

Der Pfahlwanderweg kann als Streckenwanderung durchgeführt oder – in Verbindung mit gut markierten örtlichen Wanderwegen – in mehreren Etappen als Rundwanderwege erkundet werden. Moosbach, Prackenbach, Viechtach, Ayrhof, Frankenried oder Linden und Patersdorf können dabei als "Ausgangspunkt" dienen.

Felder, Wiesen und Wälder im steten Wechsel machen den Weg abwechslungsreich, feine Ausblicke und viel Erlebenswertes rechts und links der Strecke lassen oft das Ziel vergessen. Vom Quarzitwerk in Altrandsberg zieht der Pfad, oft von hohen Heidelbeersträuchern gesäumt, nach Südosten. Moosbach bleibt rechts liegen. Nahe der B 85 sehen wir die weiße Pfahlmauer, eine Kreuzigungsgruppe lädt zum Meditieren ein.

Der Weg kreuzt nun die B 85, macht östlich des Förchenbühl einen scharfen Knick und zieht an herrlichen Wäldern entlang, oft mit weiten Ausblicken, nach Prackenbach. Zunächst ansteigend, erreicht er auf der Höhe die wohl imposanteste Stelle, die bizarren Felsgebilde im Naturschutzgebiet "Großer Pfahl". Hier präsentieren Schau- und Informationstafeln Hintergrundwissen.

Beim Viadukt hat man die Möglichkeit, links hinunter nach Viechtach zu steigen. Der Wanderweg schlägt sich wieder auf die andere Seite der B 85, führt hinüber zur Höhe, wo die Straße nach St. Englmar abzweigt. Hier steht die Kapelle St. Anton ebenfalls auf dem hell leuchtenden Quarzrücken. Auf schmalem Pfad geht es durch Kiefernhölzer weiter. Kurz nach Schlatzendorf bietet eine hübsche Kneippanlage willkommene Erfrischung. Durch das romantische Naturschutzgebiet Hofpfahl erreichen wir Ayrhof (mit einer der wenigen, der hl. Afra gewidmeten Kapelle) und buckelauf, buckelab, bald auch Frankenried und Linden. Abermals wird die B 85 gequert, am Waldrand entlang läuft der Weg nach Patersdorf und hinunter zur Neumühle.

Die Bannholzwälder nehmen uns auf, begleiten den Pfahlweg bis Fratersdorf, wo erneut auf die andere Seite der B 85 gewechselt wird. Nach dem bunten Waldkapellchen von Eckersberg zeigen die Quarzsteinbrüche bei March nochmals eindrucksvoll die Pfahlformationen. Durch Wiesentäler umwandern wir den Ochsenberg in Richtung Regen, wo wir den imposanten Abschluß der Wanderung im vom Glaskünstler Rudolf Schmid gestalteten Glaswald vor der Burg Weißenstein auf dem Quarzfelsen finden.

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