Bayerischer Wald - Wackelstein
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Totentanzkapelle in Straubing

Vor über 500 Jahren, 1486, wurde die Totentanzkapelle vom damaligen Stadtbaumeister Konrad am Südrand des St.-Peter-Friedhofes von Straubing erbaut. Vom Typ her eine Hallenkirche, ist sie aber nur zweischiffig, in Kapellen- und Gruftebene geteilt. Die südlich liegende Gruft diente lange als Beinhaus (Karner).
1763 wurde die Gruft neu gestaltet. Mehrreihige Mauernischen zur Aufnahme von Särgen wurden eingebaut. In den Kalksteinen der Verschlußplatten fanden Inschrift und Wappen der dahinter Ruhenden ihren Platz.
Künstlerisch wertvoll macht die Kapelle der "Totentanz" des Dietramszeller Malers Felix Hölzl (1725-74). In 46 Fresken brachte der Künstler Totentanzmotive und Motive aus der Heilsgeschichte auf die Wände. Umfang und Geschlossenheit der Malerei hat Seltenheitswert. Er machte die Kapelle (die übrigens auch die letzte Ruhestätte der berühmten Augsburger Baderstocher Agnes Bernauer ist) sehr berühmt.
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