Bayerischer Wald - Sonnenaufgang
.:: © creaholix GmbH ::.   
Startseite      das Waldgebirge     Wandertouren     Sagen & Märchen      
  Besonderheiten     Urlaub im Bayerischen Wald     Impressum

Wie das Muttergottesbild nach Weißenregen kam

Vor einigen Jahrhunderten drangen Bilderstürmer in die Kirche zu Nabburg in der Oberpfalz ein und wüteten dort schrecklich. Sie rissen Heiligenbilder herunter, zerstörten den Altar und warfen alles auf einen Haufen, den sie dann anzündeten. Dabei muß ein Marienbild vom Haufen herunter gerollt sein. Es wurde jedenfalls kein Opfer der Flammen, sondern von einem Kaufmann gefunden und mitgenommen. Auf einer Geschäftsreise kam der in die Kötztinger Gegend.

Unter einer mächtigen Eiche oberhalb von Weißenregen rastete der Kaufmann. An dieser Stelle, so inmitten wogender Kornfelder und saftiger Wiesen, die von Wald gesäumt wurden, sollte das gerettete Marienbild eine neue Heimat finden, beschloß er. In einer Höhlung im Stamm der ausladenden Eiche stellte der Mann das Bildnis auf. Ein großer Stein davor schien ihm ein geeigneter Platz für ein Gebet zu sein. Der Kaufmann hoffte, damit der Himmelmutter einen Dienst erwiesen zu haben.

Das Bild blieb nicht lange unentdeckt. Die Vorüberziehenden grüßten Maria mit dem Kinde und so manches Gebet stieg zum Himmel empor. Und Maria half vielen, die in ihrer Not zu ihr kamen. Die Verehrung der Maria von Weißenregen nahm von Jahr zu Jahr stark zu.

Inzwischen ist aus dem Bild im Baum eine weithin sichtbare Wallfahrtskirche geworden. Zu Maria rufen auch heute noch viele Mühseligen und sie hilft auch noch immer.

zurück