Bayerischer Wald - Sonnenaufgang
.:: © creaholix GmbH ::.   
Startseite      das Waldgebirge     Wandertouren     Sagen & Märchen      
  Besonderheiten     Urlaub im Bayerischen Wald     Impressum

Waldkirchen

In alter Zeit war der Nordwald, wie das Waldgebirge früher hieß, nur sehr dünn besiedelt. Vom Dreisesselberg bis Hutthurm gab es nur Urwald. Darin hat sich so mancher verlaufen und nie mehr herausgefunden.

Auch ein Ritter aus fernem Land zog einmal durch die Gegend. Es währte nicht lange, da wußte er nicht mehr, wo er war und in welche Richtung er sich wenden sollte. Er irrte umher und fand weder Weg noch Steg. Völlig verzweifelt setzte er sich auf einen gefallenen Baumstamm. Er hatte Angst.

In seiner Not begann er zu beten und tat ein Gelübde: Sollte er wohlbehalten aus dem Walde herausfinden, würde er hier an Ort und Stelle ein Kirchlein bauen, das er den Heiligen Petrus und Paulus weihen möchte.

Da hörte er Glockengeläut. Rasch markierte er die Bäume um sich herum und folgte dann der Richtung, aus der das Geläut zu ihm gedrungen war. Noch vor dem Abend erreichte er Hutthurm. Am nächsten Tage setzte er seine Reise fort.

Später aber kehrte er nach Hutthurm zurück, nahm sich ein par rechtschaffene Knechte und suchte mit ihnen die markierte Stelle im Wald. Er hieß die Männer Bäume fällen und daraus eine Kirche bauen. Bald rodeten die Menschen ein Gebiet um das Kirchlein, bauten ihre Behausungen auf die Freiflächen und nannten ihren neuen Ort Waldkirchen.

Heute ist Waldkirchen eine kleine, gemütliche Bayerwaldstadt. Die Kirche, der "Bayerwalddom" ist noch immer den Heiligen Petrus und Paulus geweiht.

zurück