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Holzdrahthobler

Heute sieht man einen "Holzdrahthobler" vielleicht einmal bei Brauchtumsveranstaltungen oder an sog. "Handwerkstagen" in den Museumsdörfern im Waldgebirge. Früher aber war der Holzdrahthobler gefragt. Aus Stammholz hobelte er zwei bis acht Millimeter dünne, lange Rundhölzchen. Gebündelt verkaufte er sie. Zwei bis sechs Meter waren die Röhren meist lang. Für Tischläufer und Topfuntersetzer, Sichtschutzmatten und Jalousien, aber auch für Papierfähnchen und Zahnstocher wurden sie gebraucht.

Heute haben Kunststoffe längst die Holzdrähte verdrängt. Nur noch sehr vereinzelt findet man jemanden, der die Fertigkeit des Holzdrahthobelns noch beherrscht.

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