Bayerischer Wald - Blasmusik
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Arberkirchweih

Versteckt in den Latschen des Ostgipfels steht auf etwa 1450 m Seehöhe die kleine Arberkapelle. Sie ist St. Bartholomäus geweiht, den die Glasmacher seit alters her ganz besonders verehren.
Die Arberkirchweih ist die älteste Bergfeier im Bayerischen Wald. Am letzten Sonntag im August, also um St. Bartholomä herum, kommen alljährlich Tausende Wanderer, Bergfreunde, Sänger und Musikanten auf den Arbergipfel, um gemeinsam in luftiger Höhe einen Gottesdienst zu feiern. Nirgendwo klingt die "Waldlermesse" schöner als dort.
Bereits 1806 wurde auf dem damals noch recht unwegsamen Arbergipfel von Glasmachern ein frommes Denkmal gesetzt. Innerhalb von 150 Jahren verlangte die raue Witterung viermal die Erneuerung des Bauwerks. Selbst das zuletzt aus Bruchsteinen gemauerte Kapellchen fiel Sturm und Schnee zum Opfer. Die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen, die Grundherren am Arber, ließen 1957 als Geschenk an Bayerisch-Eisenstein und die Öffentlichkeit die jetzige Kapelle errichten.
1965 fand dann die erste Arberkirchweih in neuerer Zeit statt. Seither wird die Tradition gewahrt. Volkssänger und Musikanten kommen in großer Zahl zur Arberkirchweih, nach dem Gottesdienst finden sie im gesamten Gipfelbereich ihr zahlreiches Publikum.
Ob Sonne oder Schneeschauer, Nebel oder Regen - wer einmal dabei war und sich anrühren ließ von der Heimatverbundenheit der Waldler, wird die Arberkirchweih wohl nie mehr vergessen.
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