Bayerischer Wald - Blasmusik
.:: © creaholix GmbH ::.   
Startseite      das Waldgebirge     Wandertouren     Sagen & Märchen      
  Besonderheiten     Urlaub im Bayerischen Wald     Impressum

1. Mai

Seinen Ursprung hat der Maibaum in der "Soldatenstange". In längst vergangenen
Tagen war es für die Bevölkerungsgruppe der Soldaten wichtig, am 1. Mai eine bunt
geschmückte Stange dort aufzupflanzen, wo man sich dadurch beliebt machen konnte.
Der Maibaum war also ein obrigkeitliches Symbol, ein Ehrensymbol für einen militärisch
höheren Rang. Bis 1746 ist z.B. in der kleinen Bayerwaldstadt Grafenau dieser
soldatische Brauch nachgewiesen. Mit der Liberalisierung der Zeit, der Abschaffung
des Leibeigentums nahm sich die Bevölkerung des Maibaums an. Nicht wie Birke und
Linde, die das Frühlingswachstum symbolisieren, handelt es sich beim Maibaum meist
um eine Fichte oder Tanne. Sie wird entrindet und mit Emblemen verziert. Zum 1.
Mai wird sie lange Jahre durch gemeinsame Anstrengung als Sinnbild für Selbstvertrauen
und Heimatstolz in der Dorfmitte als Maibaum aufgestellt. Heute wird der Maibaum
in den meisten Orten aus Sicherheitsgründen von Fachpersonal aufgestellt. Traditionell
finden dann Maitänze und diverse Maifeiern statt. Junge Männer messen ihre Kräfte
und Taktiken oft beim "Maibaumkraxeln". Wo überall Maifeiern stattfinden, können
sie dem Veranstaltungskalender auf unseren Seiten entnehmen.
zurück