Bayerischer Wald - Blasmusik
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Die Silvesternacht

Alle Silvesterbräuche stehen in keinem Bezug zum Kalenderheiligen dieses Tages. Silvester war im 4. Jh. Papst. Die Bräuche ranken sich alle um das Ereignis der Jahreswende.
Die Silvesterncht gehört zu den "großen" Losnächten. Zum alten Brauch gehört der Besuch der Jahresschluß-Andacht in der Kirche, bei der man aller in diesem Jahr aus dem Ort Verstorbenen gedenkt.
Zu Hause oder in Lokalen trifft man sich abends zum festlichen Schmausen, läßt es sich bei Punsch oder Glühwein gut gehen, tanzt, und versucht durch Bleigießen, durch Pantoffel- oder Apfelschalen-über-die-Schulter-werfen einen Blick in die Zukunft zu erheischen.
In vielen Familien werden am Silvestertag sechs Zwiebeln halbiert und mit der Schnittfläche nach oben in einer Reihe auf eine Fensterbank (nicht, wenn darunter die Heizung ist) gelegt. An der Nässe oder Trockenheit der zwölf Hälften lassen sich am Neujahrstag Schlüsse auf trockene oder nasse Monate im neuen Jahr ziehen.
Um Mitternacht klingen Kirchenglocken und Sektgläser und mancherorts verabschiedet ein Bläserchor mit besinnlichen Weisen ds scheidende Jahr. 

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