Bayerischer Wald - Blasmusik
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Heilig Drei König (6. Januar)

Nach der Zerstörung des Mailänder Domes wurden 1163 die Gebeine der Heiligen Drei Könige in den Dom zu Köln gebracht. Der Dreikönigsschrein gilt als größte und reichste Goldschmiedearbeit des Mittelalters.
Die Verlegung der Reliquien nach Deutschland förderte hierzulande deren Verehrung sehr. Im Waldgebirge ist es noch heute üblich, in der letzten der 12 Rauhnächte oder am Dreikönigstag selbst Haus und Wohnung, Stall und Scheune mit Weihrauch auszuräuchern und alle Räume mit dem Dreikönigswasser zu besprengen. Ihm soll besonders große Segenskraft innewohnen. Mit geweihter Kreide wird neben der Jahreszahl auch die Abkürzung des Segenswunsches "Christus segne das Haus!" (lat. Christus Mansionem Benedicat) auf die Türen geschrieben.
Als Könige gekleidet ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus und überbringen Segenswünsche. Die Gaben, die sie dafür erhalten, spenden sie für caritative Zwecke.

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