Bayerischer Wald - Blasmusik
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Christkindl Anschießen

Um das neugeborene Christuskind in dieser Welt willkommen zu heißen, wird in vielen Orten des Bayerischen Waldes der Brauch des Christkindl Anschießens noch immer gepflegt.
Geschieht das heute entweder vor oder nach der Christmette mittels Gewehren, war es früher bei der schlichten Landbevölkerung durchaus üblich, in Steinbrocken, mit denen das Land ja wahrhaft reichlich gesegnet ist, bereits im Herbst Löcher zu bohren. Am hl. Abend wurden sie notfalls vom Schnee befreit, mit Pulver gefüllt und angezündet. Vielfach hallte der ohrenbetäubende Willkommensgruß durch die stillen Täler.
Überliefert ist, daß sogar die Allerärmsten sich an der lauten Knallerei beteiligten: Sie begrüßten das himmlische Kind, indem sie das Jahr über gesammelte Papiertüten aufbliesen und mit der Hand zerschlugen.
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