Bayerischer Wald - Berge
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Zwercheck (1333 m)

Wer im Spätsommer oder Herbst durch die tiefen, einsamen Wälder um das Zwercheck wandert, sei gewarnt: Heidelbeeren und Pilze können im Nu jeden Zeitplan durcheinander bringen! Oft führt der Weg bergan durch gut kniehohes Beerengestrüpp, dann wieder ist er grasig oder moosbedeckt, ein "richtiges Schwammerlholz". Man verliert sich im Waldgeruch, denn zumeist umgeben unendliche Fichten- und Buchenwälder den Wanderer. Der Gipfel ist wie ein Paukenschlag: Plötzlich tritt man aus dem rauen Niederholz der wettergegerbten Vegetation hinaus auf eine freie Felsklippe, schaut hinunter in den Lamer Winkel, hinüber zum Arberkamm, zu Osser, Kaitersberg und Hohem Bogen. Falkenstein und Rachel liegen im Süden im Blickfeld.

Die Grenze zu Tschechien verläuft über das Zwercheck, deshalb ist etwas Vorsicht vor unbeabsichtigten Grenzübertritten geboten. Einst stand am Zwercheck-Gipfelkamm die "Prager Hütte". Sie wurde noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs niedergebrannt, um heimliche Treffen der Grenzer von hüben und drüben zu unterbinden.

Vom Scheiben-Sattel (LL-Zentrum) an der Straße von Bayerisch Eisenstein nach Lohberg oder von Oberhaiderberg aus führen wunderschöne, markierte Wanderwege durch Waldtiefen zum Zwercheck. Einkehrmöglichkeit gibt es auf diesen Wegen aber nicht! Unterwegs gibt es nur wenige, aber großartige Ausblicke. Das Zwercheck zählt zu den nicht ganz so bekannten Bergen des Waldgebirges.

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