Bayerischer Wald - Berge
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Osser (1292 m bzw. 1266 m)

Osser (1292 m bzw. 1266 m)

Großer Osser (1292 m) und Kleiner Osser (1266 m)

Der Grenzkamm des Waldgebirges wird vom Lamer Winkel her durch den doppelgipfeligen Osser geprägt. Geschichtlich zum Künischen Gebirge zählend, ist der Osser kein Berg wie jeder andere. Er bedeckt seine Gipfel nicht mit rauen Kammfichten, sondern zeigt sich frei und felsig. Gerade deshalb wird er dem Wanderer zum unvergeßlichen Erlebnis. Egal, von wo aus man den Osser besteigt, eine steinige Angelegenheit ist das allemal. Dafür glitzert es wunderschön auf den Wegen hinauf zum Schutzhaus unter dem Gipfelkreuz, das haarscharf an der Grenze zu Tschechien steht. Einst verlief die Grenze sogar durch das Haus.

Der Weg von Lohberg zum Ossergipfel führt geradewegs durch die Südflanke des Bergstocks. Von Lam aus zieht ein langer Weg durch den markanten Westkamm. Am hübschen Wald-Wallfahrtskirchlein Maria Hilf vorbei geht es zum Sattel, weiter zur Stierwiese und über den Kleinen Osser hinüber zum Hauptgipfel, dem Großen Osser. Die Stierwiese ist beliebter Startplatz für Gleitschirmflieger. Das Schutzhaus ist meist von April bis Oktober durchgehend bewirtschaftet.

Die Osserburg aus dem 12. Jhd. der Grafen von Bogen ist längst verfallen. Die Sage von den Osserfräulein samt ihrem Schatz hält sich jedoch noch immer hartnäckig in den Köpfen der Waldgebirgler.

Besuchertipp: Märchen- und Gespensterschloß in Lambach und Besucherbergwerk "Fürstenzeche" in Lam.

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