Bayerischer Wald - Berge
.:: © creaholix GmbH ::.   
Startseite      das Waldgebirge     Wandertouren     Sagen & Märchen      
  Besonderheiten     Urlaub im Bayerischen Wald     Impressum

Haidel (1167 m)

Haidel (1167 m)

Die Kalte Moldau, ein Quellbach der großen Moldau, arme Dörfer, die aufgegeben wurden, weil ihre Höhenlage jenseits der 1000-Meter-Marke den Bewohnern kein Auskommen ermöglichte, weitläufige Mischwälder, in denen man nur ab und an Menschen begegnet, frische, klare Quellen – das sind die Eindrücke, die man von der stillen, einsamen Haidel-Region erhält.

Der Berg hat seinen Namen wahrscheinlich von dem weiten Heidegebiet, das sich zu seinen Füßen entlang des Osterbaches und der Kalten Moldau bis zur böhmischen Grenze erstreckt. Durch sie führte einst der "Haidweg" von Fürholz "über die Haide" (Gegend der heutigen Ortschaft Haidmühle) nach Böhmen.

Aussichtsturm auf dem Haidel1934 erbaute das Forstamt Bischofsreut auf dem Haidel einen (ersten) Aussichtsturm, der ein prachtvolles Panoramabild beschert. Ein waldbedecktes, stilles Land liegt einem zu Füßen. Im Winter gilt es als Langlaufparadies (Anschluß an die "Bayerwaldloipe").

Viele Wanderwege durchziehen die Haidel-Region. Der dichte Waldbestand sorgt für angenehme Temperaturen. So manche Besonderheit gilt es zu entdecken, z.B. die Schwedenschanze bei Gschwendet, die Hochsteinschanze am Goldenen Steig zwischen Grainet und Haidel und natürlich das ehemalige Dorf Leopoldsreut, von dem nur noch Kirche und Schulgebäude existieren. Der Hauptwanderweg verläuft von Bischofsreut, den Sulzberg-Kamm (siehe "Sulzberg") entlang, über das aufgegebene Dorf Leopoldsreut zum Haidel und weiter nach Obergrainet.

zurück